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	<description>Frauen – Gesellschaft – Islam</description>
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		<title>Kommentierte Linksammlung 01/10</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 10:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Klausing</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis muslimischer Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Burka]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hilal Sezgin]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuch]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Burka, Burka und kein Ende
Nachdem in Frankreich vorerst kein Burkaverbot zustande kommt, in Italien über Burkaverbote nachdenkt, lassen auch deutsche Politiker sich nicht lumpen und fordern nun ein eben solches – im öffentlichen Dienst z.B., wo sich ja bekanntermaßen die Burkaträgerinnen nur so tummeln. Dass die Rufe nach einem Verbot von Burkaträgerinnen in Bussen, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Burka, Burka und kein Ende</h4>
<p>Nachdem in <a href="http://www.stern.de/panorama/kommissionsbericht-vorerst-kein-burka-verbot-in-frankreich-1538516.html">Frankreich vorerst kein Burkaverbot</a> zustande kommt, in <a href="http://www.express.de/news/politik-wirtschaft/italien-erwaegt-burka-verbot/-/2184/1171534/-/index.html">Italien über Burkaverbote</a> nachdenkt, lassen auch deutsche <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article6030302/Burka-Verbot-im-oeffentlichen-Dienst-gefordert.html?print=yes#reqdrucken">Politiker sich nicht lumpen</a> und fordern nun ein eben solches – im öffentlichen Dienst z.B., wo sich ja bekanntermaßen die Burkaträgerinnen nur so tummeln. Dass die Rufe nach einem Verbot von Burkaträgerinnen in Bussen, der Aufruf sie nicht mehr in Cafes zu bedienen, oder der Ausschluss dieser Frauen von Visa nicht grade angetan sind, Frauen zu befreien oder sie gar willkommen zu heißen erübrigt sich wohl von selbst – es scheint so manchen selbsterklärten Feministen nur zu entgehen. Interessant wäre auch zu erfahren, ob man auch weiterhin die gut zahlenden Patienten und Touristen aus den Golfstaaten dieser Behandlung zu unterziehen gedenkt…</p>
<p>Mit einer Engelsgeduld und einer bewundernswerten Ernsthaftigkeit erklärt Hilal Sezgin in einem <a href="http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=16531&#038;mode=play">Interview</a> und einem <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2243482_Islam-Debatte-Lila-Latzhose-contra-Burka.html">Artikel</a> warum solche Forderungen völliger Schwachsinn sind.</p>
<p>Die Burka ist übrigens gar keine Burka, sondern ein Chadri. So zumindest heißen die meist blauen Gewänder, die man von Bildern afghanischer Frauen kennt. Eine Burqa ist eine Art goldfarbene Gesichtsmaske, die traditionell von Frauen in den arabischen Emiraten getragen wird. Eine <a href="http://www.bq.ae/en-GB/bqmovie.aspx">moderne Adaption der Burqa als Sonnenbrille</a> haben zur Erhaltung dieser Tradition sich Designer aus den Emiraten überlegt.</p>
<p>Die Gesichtsverschleierung hat eine lange Geschichte im nahen und mittleren Osten, die sich hauptsächlich mit dem Islam in Verbindung bringen lässt. Schon Jahrhunderte vor unsere Zeitrechnung lassen sich griechische Gesichtsschleier belegen. Im nahen und mittleren Osten wurden oder werden Gesichtsschleier teils auch von Männern, armenischen Nonnen oder Jüdinnen getragen. Es gibt tatsächlich so etwas wie Textilhistoriker, die sich die Mühe machen, die Geschichte und Bedeutung eines solchen Bekleidungsstückes zu erforschen: &#8220;<a href="http://www.peeters-leuven.be/boekoverz.asp?nr=8349">Covering the Moon</a>&#8221; von Gillian Vogelsang-Eastwood und Willem Vogelsang ist eine reich bebilderte, ausführliche Arbeit zu diesem Thema.</p>
<p>Wie es sich mit einer Burka bekleidet lebt, wollte die französische Künstlerin Bérengère Lefranc wissen. Mit einem – bezeichnenderweise lilafarbenen – Ganzkörperkleid zog sie durch die Straßen von Paris. &#8220;Sie bezeichnet ihre Erfahrungen damit als &#8220;die Hölle&#8221;. Das lag neben den hohen Temperaturen vor allem an dem <a href="http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Wie-es-sich-unter-der-Burka-lebt/65999">offenen Hass der ihr von Passanten</a> begegnete – vor ihr wurde ausgespuckt, ihr wurde der eintritt in den Supermarkt verwehrt und es gab sogar Situationen in denen sie Todesangst hatte. Schönen dank auch an die selbst ernannten Frauenbefreier, das hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt.</p>
<h4>Feminismus und muslimische Frauen</h4>
<p>Birgit Rommelspacher hat mit ihrem Artikel über thematische Überschneidungen mancher <a href="http://www.taz.de/1/debatte/theorie/artikel/1/ungebrochene-selbstidealisierung/">Feministinnen mit dem Rassismus</a> rechter Parteien eine hitzige Debatte ausgelöst.</p>
<p>Auch die österreichische Journalistin Ingrid Thurner kritisiert in ihrem Artikel &#8220;<a href="http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/533281/index.do">Das Kopftuch: der Stoff, aus dem Vorurteile sind</a>&#8221; einen Feminismus, der die Muslimin als Opfer – und nur als das – braucht.</p>
<h4>Gründungen</h4>
<p>Das <a href="http://www.muslimische-frauen.de/">Aktionsbündnis muslimischer Frauen</a> hat seit ein paar Tagen eine eigene Website, auf der Satzung, Ziele und Aufnahmeanträge eingesehen werden können. Eine weitere Gründung kommt aus Frankfurt daher: die Frankfurter Initiative progressiver Frauen, deren Mitglieder Vorbilder für Migrantinnen sein wollen. <a href="http://www.rhein-main.net/t/v2_rmn_news_article/rmn01.c.7207500.de/alles+blo%C3%9F+kein+kopftuch.htm">Mitglieder mit Kopftuch will man explizit nicht aufnehmen</a>, da man &#8220;ausdrücklich dem in Deutschland vorherrschenden Klischee der Kopftuch tragenden, unterdrückten, ungebildeten und tief im Islam verwurzelten Migrantin entgegentreten&#8221; will, so Ezhar Cezairli. Nun, dieses Klischees ließen sich doch durch Frauen wie die <a href="http://www.hr-online.de/servlet/de.hr.cms.servlet.File/04-174_muslimin?ws=hrmysql&#038;blobId=2248994&#038;id=21896018">Herzchriurgin Feyzan</a>, die Rechtsanwältinnen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kadriye_Ayd%C4%B1n">Kadriye Aydin<br />
</a> und <a href="http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~E1175868EB0E340CAA4F613CBB12BA989~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Marziya Özisli</a> hervorragend widerlegen. Aber darum geht es der Initiative ganz offensichtlich nicht, denn mit einem solchen Ausschluss bestätigt man dieses Vorurteil ja nur.</p>
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		<title>Kommentierte Linksammlung 12/09</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 21:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Mühe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[AGG]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hilal Sezgin]]></category>
		<category><![CDATA[Konvertiten]]></category>
		<category><![CDATA[Konvertitinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuchverbot]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Nafisa und andere muslimische Initiativen:
Die taz brachte einen langen Artikel über nafisa und andere Bemühungen muslimischer Frauen, in der Gesellschaft Anerkennung und Gehör zu finden.
Die selbe Journalistin berichtete kurz darauf auch über die Neugründung des Aktionsbündnisses muslimischer Frauen, welches auch in einem Video-Interview der Islamischen Zeitung diskutiert wurde, sowie über interessante Initiativen einer muslimischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Über Nafisa und andere muslimische Initiativen:</h4>
<p>Die <em>taz </em>brachte einen langen <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=tz&#038;dig=2009/12/15/a0049&#038;cHash=0b6e15f027">Artikel</a> über nafisa und andere Bemühungen muslimischer Frauen, in der Gesellschaft Anerkennung und Gehör zu finden.</p>
<p>Die selbe Journalistin berichtete kurz darauf auch über die Neugründung des <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/musliminnen-reden-jetzt-selber/">Aktionsbündnisses muslimischer Frauen</a>, welches auch in einem <a href="http://www.islamische-zeitung.de/iztv.cgi?id=12760">Video-Interview</a> der Islamischen Zeitung diskutiert wurde, sowie über interessante Initiativen einer muslimischen <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=sw&#038;dig=2009%2F12%2F31%2Fa0112&#038;cHash=d99b9b97fb">Jugendkultur</a>. </p>
<p>Ein weiterer Artikel über die Vereinbarkeit von Islam und <a href="http://www.freitag.de/kultur/0951-denkerinnen-des-islam">Geschlechtergerechtigkeit </a>und was verschiedene muslimische Denkerinnen zu dem Thema sagen, erschien in <em>der Freitag</em>.</p>
<h4>Kopftuchdebatten</h4>
<p>Nach den jüngsten <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/thilo-sarrazin-kopftuchverbot-im-unterricht_aid_462429.html">Forderungen </a>des früheren Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin nach einem Kopftuchverbot für Schülerinnen entspann sich eine erneute Debatte zu dem <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/es-geht-mir-nicht-um-die-gruenen-sondern-um-ihre-waehler/">für </a>und <a href="http://www.news-adhoc.com/integrationsminister-hahn-lehnt-kopftuchverbot-fuer-schuelerinnen-ab-idna2009123173575/">wider </a>eines solchen Verbots, die wir hier nur examplarisch darstellen wollen.</p>
<p>Dass es für ein solches Verbot keine rechtliche Grundlage gebe, erklärte der Neuköllner Bildungsstadtrat Wolfgang Schimmang (SPD) dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/familie/schule/art295,2975596?_FRAME=33&#038;_FORMAT=PRINT">Tagesspiegel</a>.</p>
<p>Dass das <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/562/497863/text/">Kopftuchargument </a>immer stärker für allgemeine Ressentiments gegen den Islam herangezogen werde, erklärte Hilal Sezgin in der <em>Süddeutschen Zeitung</em>. Unter diesen Ressentiments haben dann in der Folge gerade muslimische Frauen mit Kopftuch zu leiden, wenn sie beispielsweise wegen ihrer religiösen Kleidung nicht eingestellt oder entlassen werden. Gegen solche Entlassungen gibt es allerdings seit einiger Zeit eine rechtliche Handhabe durch das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz), das von immer mehr Frauen, wie einer jungen <a href="http://www.halternerzeitung.de/lokales/dortmund/art930,761961?_FRAME=33&#038;_FORMAT=PRINT">Arzthelferin</a> in Dortmund, auch genutzt wird.</p>
<h4>Erfolgreiche muslimische Frauen</h4>
<p>Die Kenianische Friedensaktivistin <a href="http://www.nh24.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=28050:kenianische-aktivistin-abdi-erhaelt-hessischen-friedenspreis&#038;catid=22:allgemein&#038;Itemid=59">Dekha Ibrahim Abdi</a> hat eine sehr erfolgreiche Konfliktvermittlungsmethode entwickelt, die sie anfangs zwischen Christen und Muslimen in ihrem Land anwendete und mittlerweile zu Konfliktparteien in vielen verschiedenen Ländern exportiert. Sie ist die erste Frau aus dem subsaharischen Afrika und zweite Person muslimischen Glaubens, die den Hessischen Friedenspreis erhält.</p>
<p>Eine erfolgreiche <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,662858,00.html">muslimische Geschäftsfrau</a> wurde auf <em>spiegel online</em> vorgestellt. Zwar lebt sie nicht in Deutschland, sondern im Oman, erschien uns aber trotzdem als ein interessanter Beitrag, da diese Porträts in den Medien ja noch nicht gerade an der Tagesordnung sind.</p>
<h4>Gewalt und Diskriminierung</h4>
<p>Die Studie einer Volkskundlerin zu „<a href="http://www.migazin.de/2009/12/02/weniger-ehrenmorde-als-gedacht/">Ehrenmorden aus kulturanthropologischer Perspektive</a>“ hat ergeben, dass die Zahl der tatsächlichen Ehrenmorde viel niedriger ist als bisher angenommen. Eine Ursache für die falschen Einschätzungen liegt laut der Wissenschaftlerin Anne Caroline Cöster darin, dass Hintergrundinformationen zu den tatsächlichen Fällen oft schwer zugänglich sind. </p>
<p>Der Journalist <a href="http://www.migazin.de/2009/12/21/die-leere-nach-dem-mord/print/">Kai Sokolowsky</a> analysierte noch einmal den Mord an Marwa El Sherbini bzw. das mangelnde Problembewusstsein der Medien zu islamfeindlichen Einstellungen und Ressentiments in der Gesellschaft in den Medien, welches an der Berichterstattung über den Mord und die Verurteilung des Mörders deutlich geworden sei.</p>
<p>Ein weiteres trauriges Thema, das muslimische Frauen betrifft, ist der aktuelle <a href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php?wc_c=469&#038;wc_id=1127">Gleichstellungsbericht </a>des Weltwirtschaftforums, der laut <em>qantara.de</em> feststellte, dass Frauen in der Türkei in punkto Gleichberechtigung auf Platz 129 von 134 landeten.</p>
<h4>Konvertitinnen</h4>
<p>Zum Jahresabschluss berichtete der Tagesspiegel über drei Frauen aus Berlin, die zum Islam <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Konvertiten;art122,2988426">konvertierten</a>. Leider enthält der Artikel nicht viel neue Blickwinkel oder Erkenntnisse, sondern hat vielmehr eine für Artikel über Musliminnen recht übliche voyeuristische Tendenz und lässt die Position einer halb belächelnden, halb abgestoßenen Beobachterin an einigen Stellen relativ unverhohlen durchscheinen.</p>
<h4>Minarettverbot in der Schweiz</h4>
<p>Wer noch nicht genug zum Minarettverbot in der Schweiz gelesen hat und zudem gut englisch liest, kann sich hier nochmal detaillierte <a href="http://religion.info/english/articles/article_455.shtml  ">Hintergrundinformationen </a>holen.</p>
<p>Ein sehr interessanter Artikel von unserem ehemaligen <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-12/minarett-verbot-schweiz-schroeder">Bundeskanzler </a>zu diesem Thema und der Sicht auf Muslime im allgemeinen ist in der Zeit erschienen, und an anderer Stelle erklärten <a href="http://www.vpod.ch/aktuell/nachrichten/ansicht/article/es-gibt-kein-feministisches-ja-zu-minarett-oder-burka-verbot.html?tx_ttnews[backPid]=34&#038;cHash=9d0e6b5dfa">Feministinnen </a>ihre Positionen gegen Burka- und Minarettverbote &#8211; welche sich ja beide zumindest in der öffentlichen Darstellung der Debatte auch stark auf die Stellung der Frau im Islam und ihre vermeintliche Unterdrückung beziehen.</p>
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		<title>Kommentierte Linksammlung 11/09</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 15:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia Horsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienspiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die guten Nachrichten zuerst:
Kein Kopftuchverbot in Rheinland-Pfälzer Schulen
Die CDU scheitert zum zweiten Mal mit einem Gesetzesentwurf
Das Muslimische Seelsorgetelefon erhält den Berliner Präventionspreis 2009. Hier ein Bericht über die Arbeit des Seelsorgetelefons in der Süddeutschen.
Preis für marokkanische Frauenorgansiation
Die Leiterin der Frauenorganisation Solidarité Féminine, Aicha Chenna, hat den mit einer Million Dollar dotierten Opus Prize erhalten. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die guten Nachrichten zuerst:</h4>
<p><a href="www.abendblatt.de/politik/article1266539/Kein-Kopftuchverbot-an-rheinland-pfaelzischen-Schulen.html">Kein Kopftuchverbot</a> in Rheinland-Pfälzer Schulen<br />
Die CDU scheitert zum zweiten Mal mit einem Gesetzesentwurf</p>
<p>Das Muslimische Seelsorgetelefon erhält den <a href="http://www.mutes.de/images/stories/content/pdf/pm/pm_10_11_09.pdf">Berliner Präventionspreis</a> 2009. Hier ein Bericht über die Arbeit des Seelsorgetelefons in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/282/495606/text/">Süddeutschen</a>.</p>
<p>Preis für <a href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-1123/i.html">marokkanische Frauenorgansiation</a><br />
Die Leiterin der Frauenorganisation Solidarité Féminine, Aicha Chenna, hat den mit einer Million Dollar dotierten Opus Prize erhalten. Ein interessanter Bericht über die Arbeit der Organisation in Marokko, die sich vor allem um junge ledige Mütter kümmert. Diese sind häufig Opfer einer Doppelmoral der Gesellschaft: &#8220;Die unverheirateten Mütter sind oft die jüngsten Töchter armer Familien vom Land. Sie werden mit sieben, acht Jahren von ihren Familien als Dienstmädchen in Haushalte in der Stadt verkauft&#8221;, erklärt Chenna.</p>
<p>Juristin <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/916/492275/text/5/">gegen Zwangsheirat</a><br />
Die Juristin Filiz Sütcü berät und vertritt zwangsverheiratete Frauen. Im Unterschied zu viele anderen, die über Zwangsheirat sprechen, macht sie deutlich, dass die Ursachen nicht in der Religion, sondern in bestimmten über Generationen weitergegebenen Traditionen liegen: &#8220;Das war bei uns schon immer so!&#8221;</p>
<h4>Prozess und Urteil zum Mord an Marwa el-Sherbini</h4>
<p><a href="http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/mordaufruf-eines-wirrkopfes/">Eine Meldung und ihre Geschichte:</a><br />
Ganz offenbar waren einige Medien erleichtert, im Zusammenhang mit dem Prozess gegen den Mörder von Marwa al-Sherbini endlich wieder über Muslime als Täter berichten zu können: Der Mordaufruf eines Scheichs veranlasste zu kostspieligen Sicherheitsmaßnahmen. Nur &#8211; kein Mensch kennt den Scheich&#8230;</p>
<p>Mit dem Widerspruch, dass die Drohungen des späteren Mörders Alex W. unbeachtet blieben, der Aufruf eines unbedeutenden Dorfscheichs aus der ägyptischen Provinz aber zum Anlass für massive Sicherheitsvorkehrungen wird, beschäftigt sich Esther Saoub, <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1068421/">ARD Studio Kairo</a>.<br />
<a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14495"></p>
<p>Das Urteil ist gesprochen &#8211; doch der Hass bleibt</a><br />
Maryam Dagmar Schatz berichtet über die Aktivitäten islamfeindlicher Webseiten und deren &#8220;Ortsgruppen&#8221; und macht deutlich, dass der Kampf gegen Islamfeindlichkeit mit dem Urteil gegen den Mörder von Marwa el-Sherbiniy gerade erst begonnen hat.</p>
<h4>Rassismus/Islamfeindlichkeit</h4>
<p>Eine <a href="http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/europa-der-vorurteile/">Studie zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Europa</a> zeigt: Die Zustimmung zu islamfeindlichen Einstellungen ist in allen europäischen Ländern hoch. Ursachen sind nach Ansicht der Wissenschaftler autoritäre Einstellungen, ein subjektives Gefühl der Bedrohung durch Fremde und die Zurückweisung von kultureller Unterschiedlichkeit.</p>
<p>Interview mit <a href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-1117/i.html">Kay Sokolowsky</a>: Rassismus im Gewand der Islamkritik<br />
Sokolowsky über sein Buch &#8220;Feindbild Moslem&#8221;: &#8220;Alt ist der Fremdenhass, der sich hier manifestiert. Neu sind die scheinaufgeklärten Gründe, mit denen er sich auftakelt.&#8221; Die Wachsende Islamfeindlichkeit habe längst gesellschaftliche Folgen. </p>
<p>Alltagsrassismus: Berichte von Potsdamer MigrantInnen über ihre <a href="www.opferperspektive.de/Dokumente/Publikationen/Alltagsrassismus/889.html">Erfahrungen im Alltag</a> &#8211; wie Pöbeleien auf der Straße, Diskriminierung in der Schule</p>
<p>Meldungen über Übergriffe:<br />
Eine 13-jährige Türkin wurde<a href="http://www.morgenweb.de/region/ludwigshafen/artikel/20091107_srv0000004999463.html"> in der S-Bahn angepöbelt</a> &#8211; Fahrgäste griffen ein.<br />
Eine muslimische Studentin wurde in Göttingen <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/kopftuch-bedeutete-schlaege/">wegen ihres Kopftuchs von vier Männern angegriffen</a>, geschlagen und getreten. In diesem Fall griff niemand ein.</p>
<h4>Islam in den Medien</h4>
<p>Ein bereits etwas älterer Link, der aber an Aktualität nicht verloren hat: Aufzeichnung eines <a href="http://video.tu-clausthal.de/film/176.html">Vortrags von Dr. Sabine Schiffer</a>, Leiterin des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen, über die Darstellung des Islams in den Medien.</p>
<h4>Integration und Dialog</h4>
<p><a href="http://oe1.orf.at/inforadio/114933.html?filter=5">Navid Kermani</a> richtet sich gegen die Konstruktion eines &#8220;Wir&#8221;, das andere ausschließt: &#8220;&#8216;Wir&#8217; müssen den Dialog mit den Muslimen führen, sagen die Gutwilligen. Das ist löblich, nur bedeutet das für etwa drei Millionen Menschen in Deutschland, dass sie den Dialog mit sich selbst führen müssten.&#8221; </p>
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		<title>Ein gerechtes Urteil &#8211; und doch bleiben Fragen</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/11/20/ein-gerechtes-urteil-und-doch-bleiben-fragen/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Mühe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsurteil]]></category>
		<category><![CDATA[Islamfeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Islamophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Marwa el-Sherbini]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle haben alles richtig gemacht – und doch ist zuletzt ein Mensch tot.
So endete ein Artikel bei Zeit online über den Prozess und die Urteilsverkündung im Mordfall von Marwa El-Sherbini am 11. November. Die deutsche, wie auch die ägyptische Presse waren zurecht voll des Lobes für den gerechten Urteilsspruch der deutschen Justiz, der – wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle haben alles richtig gemacht – und doch ist zuletzt ein Mensch tot.</p>
<p>So endete ein Artikel bei <a href="http://www.zeit.de/2009/47/Prozess-Dresden">Zeit online</a> über den Prozess und die Urteilsverkündung im Mordfall von Marwa El-Sherbini am 11. November. Die deutsche, wie auch die ägyptische Presse waren zurecht voll des Lobes für den gerechten Urteilsspruch der deutschen Justiz, der – wenn er auch das Leid nicht mildern konnte – zumindest die Schwere der Tat herausstellte und entsprechend ahndete. Und tatsächlich hatten sich sehr viele Menschen in dem ganzen Verlauf des Falles offensichtlich sehr gut und gerecht verhalten, angefangen von den Umstehenden auf dem Spielplatz, auf dem Marwa und ihr kleiner Sohn von dem späteren Mörder beleidigt worden waren – sie redeten auf den Beleidiger ein und unterstützten die Beleidigte in dem Bestreben, sich zu wehren, indem sie ihr Handy zur Verfügung stellten um die Polizei zu rufen – über die Polizisten, die den Fall nicht verharmlosten – wie es Opfer in anderen Fällen immer wieder beklagen &#8211; sondern ihn aufnahmen und verfolgten, bis zum Gericht, das angesichts der fehlenden Einsicht des Beklagten, immer höhere Geldstrafen verhängte, und ebenfalls die Schwere seiner Beleidigungen und deren gefährlich-hasserfüllten Hintergrund herausstellte.</p>
<p>Aber dennoch bleibt ein eigenartiger Geschmack, angesichts einer scheinbar völligen Abwesenheit von Selbstkritik eines Gerichts, in dem es einem auffälligen jungen Mann, der schon <a href="http://www.sueddeutsche.de/f5O389/3119363/Hassbrief-an-das-Gericht.html">schriftliche Drohgebärden</a> an eben dieses Gericht gesandt hatte und, der schon in der ersten Verhandlung <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1068421/">seine potentielle Gewaltbereitschaft</a> zur Schau gestellt hatte, möglich gewesen war, ein langes Küchenmesser im Rucksack in den Gerichtssaal zu bringen und – unbehelligt durch jegliche Wachleute – 16 mal damit vor aller Augen auf sein wehrloses Opfer einzustechen. Gegen den Richter sowie gegen den Polizisten, der irrtümlich den Mann des Opfers anschoss und nicht den Täter, laufen längst Verfahren, in denen sie sich für ihre Entscheidungen verantworten müssen, aber das Gericht lässt auch hier keinerlei Selbstkritik aufkommen, wie eine Prozessbeobachterin in Dresden berichtet. ((Eine befreundete Anti-Diskriminierungs-Aktivistin war für die Urteilsverkündung nach Dresden gefahren, hatte von der zweistündigen Urteilsbegründung detailliert berichtet und damit Anlass für diesen Kommentar gegeben.))</p>
<p>Schon vor dem Verfahren in der ersten Instanz hatte dem Gericht ein Schreiben des späteren Mörders vorgelegen, in dem er seinen Hass nochmals schriftlich zum Ausdruck brachte und u.a. äußerte, niemand könne von ihm erwarten, &#8217;seine Feinde in seiner Nähe zu dulden&#8217; und das Kopftuch hätte ihn und Deutschland als &#8216;Zeichen der Unterwerfung unter den Satangott&#8217; beleidigt. Auch schon ganz zu Beginn der Begegnung mit Marwa und ihrem Sohn auf dem Spielplatz hatte er beide wohl schon indirekt bedroht, indem er Marwa und ihr Kind als potentielle Terroristen bezeichnete und drohte, wenn ihr Kind schaukele, <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justizhttp://www.nafisa.de/wp-admin/post.php?action=edit&#038;post=821/0,1518,657498,00.html">schaukele es bis zum Tod</a> ((Auf der Internetseite des <a href="http://islam.de/14501.php">Zentralrats der Muslime</a> wird das Zitat anders wiedergegeben: &#8220;Das Kind darf nicht mehr hier auf dem Spielplatz spielen &#8211; wenn es doch kommt, werde ich bis zu seinem Tode hier schaukeln.&#8221;, was aber ebenfalls als Drohung verstanden werde kann.)) . Und schließlich hatte er bei seiner ersten Vernehmung ausgesagt: &#8220;Wenn ich Waffen oder Sprengstoff gehabt hätte, hätte ich die mit hierher gebracht&#8221; ((http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1068421/)). Die zuständige Amtsrichterin für das erste Verfahren hatte bereits erwogen Wachschutz einzubestellen, sich aber dagegen entschlossen, weil der Angeklagte nicht gefährlich gewirkt hätte. ((http://www.zeit.de/2009/47/Prozess-Dresden)) Man ließ sich also durch den völlig subjektiven persönlichen Eindruck, den der Angeklagte auf die Entscheidungsträger machte, von einer bereits vorhandenen Befürchtung für die Sicherheit der Zeugin abbringen. Ein menschliches Versagen, wie es vielleicht noch nachvollziehbar gewesen wäre, dessen Rechtfertigung durch das Gericht allerdings nicht zu der ansonsten doch gewissenhaften und gründlichen Aufklärungsarbeit der Richterin bei diesem Prozess passen mag. </p>
<p>Auch die Frage, die aufkommen könnte, warum man nicht einfach vorsichtshalber &#8211; trotz des angeblich harmlosen Äußeren des Beklagten &#8211; Wachschutz in den Saal bestellt hätte, wird &#8211; wie eine Prozessbeobachterin ebenfalls erzählt &#8211; vom Gericht schon vorsorglich damit beantwortet, dass dieses Gericht eben Volksnähe vermitteln wolle.<br />
Auch hier wird ein vielleicht nachvollziehbarer menschlicher Fehler erst durch die Rechtfertigung des Gerichts zu einer unangemessenen und unentschuldbaren Verharmlosung des Beklagten und Gefährdung der Zeugin, verstärkt durch den gar nicht volksnahen Eindruck, den der immense Umbau des Gerichtsgebäudes sowie dessen 2,5-wöchige Abschottung und das kollossale Polizeiaufgebot zum Schutz des Täters beim Prozess hinterlassen.</p>
<p>Und schließlich ist da der Polizist, der das Opfer anschoss, nicht den Täter, und den sicherlich auch keine besondere individuelle rassistische Einstellung zu dieser fatalen Wahl führte. Aber auch sein Handeln wird von der Richterin gerechtfertigt mit der Aussage, er hätte nur auf das Bein geschossen, das ihm am nächsten gewesen sei, und das obwohl das diesbezügliche Verfahren noch nicht beendet ist.<br />
Sicherlich musste der unerwartet zu einem solchen Horrorszenario herbeigerufene Polizist sich innerhalb von Sekundenbruchteilen entscheiden, auf wen er schoss, aber die Tatsache, dass es eben der Ägypter, nicht der Russlanddeutsche war, für den er sich entschied, kann nicht einfach mit dem Argument beiseite gewischt werden, auch der Täter hätte kein typisch deutsches Aussehen gehabt – er sei ja Russlanddeutscher – und deshalb könne Rassismus hier nicht zu der Fehlentscheidung beigetragen haben und schon gar nicht ausschließlich mit dem Argument, das eine Bein sei eben näher gewesen als das andere. </p>
<p>Der Rassismus und die Islamfeindlichkeit sind hier sicherlich nicht den Individuen anzulasten, die tatsächlich wohl zum größten Teil sehr vorbildhaft gehandelt haben, aber er sollte sehr wohl als gesellschaftliche Kraft stärker unter die Lupe genommen werden, und zwar nicht nur in ihrer absoluten Extremform im Fall von Alex W., sondern gerade in den &#8211; manchmal kaum merklichen – Einflüssen, die unsere Verhaltensmuster durchziehen und mitbestimmen. </p>
<p>Dann würde einem vielleicht doch auffallen, dass der Polizist &#8211; zu dessen beruflichem Alltag es gehört, Menschen aufgrund einer spezifischen Gruppenzugehörigkeit stärker zu verdächtigen als Andere &#8211; sich in dem Moment, in dem er nicht mehr überlegen konnte, möglicherweise nicht zufällig für den Ägypter als vermeintlichen Täter entschied.<br />
Und es würde einem vielleicht auch auffallen, dass alle Beteiligten des Berufungsverfahrens den Angeklagten, trotz dessen gegenteiliger mündlicher und schriftlicher Äußerungen für harmlos hielten – weil er so ein <a href="http://www.zeit.de/2009/47/Prozess-Dresden">&#8216;weiches Kindergesicht&#8217;</a> hatte – während das gesamte Gerichtsgebäude für sicherheitstechnische Maßnahmen umgebaut wurde, weil ein <a href="http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/mordaufruf-eines-wirrkopfes/">ägyptischer Dorfimam</a>, den niemand kennt und niemand außer einigen deutschen Medien beachtet, zur Ermordung des Angeklagten aufgerufen hatte.</p>
<p>Das gerechte Urteil, das alle mit Erleichterung aufnahmen, hätte durch ein wenig Selbstkritik noch sehr viel tiefgreifender bezüglich der Ursachen für dezidiert islamophobe Attacken wie diese wirken können, weil dann möglicherweise – zusätzlich zu der Beteuerung der Gerechtigkeit der deutschen Justiz – auch ein Fokus auf die leider in diesem Land schon sehr weit verbreiteten islamfeindlichen Einstellungen und deren mögliche Ursachen geworfen worden wäre. </p>
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		<title>Benefizkonzert gegen weibliche Genitalverstümmelung</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/11/20/benefizkonzert-gegen-weibliche-genitalverstummelung/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 11:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia Horsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Benefizkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Beschneidung]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>

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		<description><![CDATA[am Donnerstag dem 26.11.2009, 19:00
in der Werkstatt der Kulturen
KONZERT + FILM + DISKUSSION
Sister Fa und Band &#038; Gäste &#8211; Maneko, Daveman, Louis Jean, Blow P und weitere
Gegen Genitalverstümmelung
Der Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung ist noch lange nicht zu Ende, denn in Afrika sind jährlich drei Millionen Mädchen von diesem Eingriff bedroht. Auch in vielen Dörfern Senegals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>am Donnerstag dem 26.11.2009, 19:00<br />
in der Werkstatt der Kulturen</p>
<p>KONZERT + FILM + DISKUSSION<br />
Sister Fa und Band &#038; Gäste &#8211; Maneko, Daveman, Louis Jean, Blow P und weitere<br />
Gegen Genitalverstümmelung</p>
<p>Der Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung ist noch lange nicht zu Ende, denn in Afrika sind jährlich drei Millionen Mädchen von diesem Eingriff bedroht. Auch in vielen Dörfern Senegals werden jedes Jahr tausende kleine Mädchen Opfer der genitalen Beschneidung.</p>
<p>Die in Berlin lebende, senegalesische HipHop-Künstlerin Sister Fa ist eine der engagierten Aktivistinnen gegen die Verstümmelung. Als Betroffene weiß sie, worüber sie rappt, und spricht damit ihre Zuhörer mutig und direkt an. Der überwältigende Erfolg ihrer ersten Kampagne in 2008 bewegte Sister Fa zum Weitermachen.</p>
<p>Durch den Verzicht der Band auf die Gage kommt der Erlös direkt der Aufklärung von Frauen und Mädchen im Süden Senegals zugute. Unterstützt wird sie vor Ort von den westafrikanischen NGOs Tostan, Misereor und der Stiftung Umverteilen. Mitveranstalter sind piranha und die Werkstatt der Kulturen.<br />
<a href="http://www.werkstatt-der-kulturen.de/129.html?&#038;no_cache=1&#038;tx_ttproducts_pi1[backPID]=150&#038;tx_ttproducts_pi1[product]=906&#038;tx_ttproducts_pi1[cat]=159,169,170&#038;cHash=66d20ccfba"><br />
Werkstatt der Kulturen</a><br />
<a href="http://www.sisterfa.com/">Sister Fa</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kommentierte Linksammlung 10/09</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/10/06/kommentierte-linksammlung-1009/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 20:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Klausing</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis für Frieden und Fairness (BFF)]]></category>
		<category><![CDATA[CEDAR]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hülya Dogan]]></category>
		<category><![CDATA[Marwa el-Sherbiny]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Prozess um den Mord an Marwa el-Sherbiny hat Anfang dieser Woche begonnen. Eine Zusammenfassung des bisherigen Verlauf gibt es auf Musafira.de.

Eine Studie der Evangelischen Hochschule Freiburg kommt zu dem Ergebnis, dass Abtreibungen bei Fraun mit Migrationshintergund häufiger vorkommen, als bei &#8220;deutschen&#8221; Frauen. Während bei deutschen Frauen die Abbruchquote rund acht Prozent betrage, liege diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Der Prozess um den Mord an Marwa el-Sherbiny hat Anfang dieser Woche begonnen. Eine Zusammenfassung des bisherigen Verlauf gibt es auf <a href="http://www.musafira.de/2009/11/01/halbzeit-im-prozess-zum-mord-an-marwa-el-sherbiny/">Musafira.de</a>.
</li>
<li>Eine <a href="http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/43656/Hohe%E2%80%93Abtreibungsquote%E2%80%93bei%E2%80%93Migrantinnen%E2%80%93.html">Studie der Evangelischen Hochschule Freiburg</a> kommt zu dem Ergebnis, dass Abtreibungen bei Fraun mit Migrationshintergund häufiger vorkommen, als bei &#8220;deutschen&#8221; Frauen. Während bei deutschen Frauen die Abbruchquote rund acht Prozent betrage, liege diese bei Frauen türkischer Herkunft bei 19 Prozent und bei Frauen osteuropäischer Herkunft bei 31 Prozent. </li>
<li>Die <em>Initiative European Muslim Women of Influence 2010</em> ruft dazu auf, erfolgreiche <a href="http://cedar-emwi.com/node/add/nomination">muslimische Frauen mit Vorbildfunktion</a> aus Europa zu nominieren.</li>
<li>
In Österreich haben zwei Jugendliche bei einem Schulausflug das <a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/512039/index.do?direct=512168&#038;_vl_backlink=/home/panorama/index.do&#038;selChannel=119">Kopftuch einer muslimischen Schulkameradin angezündet</a>.</li>
<li>Ein Architekturbüro lehnt eine Kopftuch tragende Bewerberin ab -<a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wer-kopftuch-traegt-ist-islamistin/"> wegen &#8220;islamistischer Einstellung&#8221;</a>. Nach unseren Informationen ist das für Ende Oktober angesetzte Verfahren mittlerweile zugunsten der Klägerin entschieden worden.</li>
<li><a href="http://www.wdr.de/themen/politik/nrw05/muslima_stadtrat/091030.jhtml?rubrikenstyle=politik">Hülya Dogan</a> vom Bündnis für Frieden und Fairness (BFF) ist in das Bonner Kommunalparlament gewählt worden.</li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Empowerment-Seminar für muslimische Frauen</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/10/01/empowerment-seminar-fur-muslimische-frauen/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 20:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Klausing</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[frauen in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Hakra]]></category>
		<category><![CDATA[Islamophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuch]]></category>
		<category><![CDATA[muslimische Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Nuran Yigit]]></category>
		<category><![CDATA[Yasmina Gandouz]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein sehr schönes Angebot des Antidiskriminierungsnetzwerks Berlin für muslimische Frauen in Berlin. Der Anmeldeschluss ist schon am 09.10.2009.
Empowerment-Seminar für muslimische Frauen of Color: Stark und Selbstbewusst gegen Diskriminierung Rassismus und Islamophobie
Stark und Selbstbewusst gegen Diskriminierung, Rassismus und Islamophobie
Empowerment-Seminar für muslimische Frauen of Color und Musliminnen mit Migrationshintergrund
Rassismus und Diskriminierung sind alltägliche Bestandteile und „Normalität“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein sehr schönes Angebot des Antidiskriminierungsnetzwerks Berlin für muslimische Frauen in Berlin. Der Anmeldeschluss ist schon am 09.10.2009.</p>
<blockquote><p>Empowerment-Seminar für muslimische Frauen of Color: Stark und Selbstbewusst gegen Diskriminierung Rassismus und Islamophobie</p>
<p>Stark und Selbstbewusst gegen Diskriminierung, Rassismus und Islamophobie</p>
<p>Empowerment-Seminar für muslimische Frauen of Color und Musliminnen mit Migrationshintergrund</p>
<p>Rassismus und Diskriminierung sind alltägliche Bestandteile und „Normalität“ im Leben von Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen of Color in Deutschland. Unter dem Aspekt der Mehrfachdiskriminierung ergeben sich nicht selten verstärkende Ohnmachtserfahrungen, wenn z.B. Merkmale wie ethnische Herkunft, Geschlecht und Religion zusammenwirken.</p>
<p>Den unfassbaren Mord an Marwa El Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal hat das ADNB des TBB zum Anlass genommen, ein spezielles Empowerment-Seminar gegen Rassismus für muslimische Frauen of Color anzubieten. Der Mord hat vor allem Musliminnen in ihrem Selbstverständnis, ein fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft zu sein, tief getroffen und verunsichert. Mit diesem Training möchten wir den betroffenen bzw. potentiell betroffenen Frauen einen geschützten Raum anbieten, in dem es möglich ist, ohne Angst und Scham über eigene rassistische und diskriminierende Alltagserfahrungen als Musliminnen of Color zu sprechen und auszutauschen. In einem weiteren Schritt sollen gemeinsam Handlungsstrategien entwickelt werden.</p>
<p>Dieses Empowerment-Training richtet sich ausschließlich an Frauen mit Migrationshintergrund und Frauen of Color mit einer familienbiographischen muslimischen Identität, die aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache und/oder ihres Kopftuches mit Rassismus und Diskriminierung konfrontiert werden.</p>
<p>Empowerment bedeutet die Stärkung der eigenen Person. Ziel dieser Fortbildung ist es daher, in einem „geschützten“ Raum den erlebten und erfahrenen Rassismus, die verschiedenen Formen von Diskriminierung und den „verinnerlichten“ Rassismus zur Sprache zu bringen. Aber auch bereits vorhandene individuelle Strategien und Wissen gegen Rassismus und Diskriminierung werden im Gruppenprozess ausgetauscht, sich bewusst gemacht, reflektiert und erweitert.</p>
<p>Empowerment wird somit im Sinne von Selbstbestimmung und Selbstbemächtigung erfahrbar.</p>
<p>Die Fortbildung besteht aus 2 Modulen, die aufeinander aufbauen. Daher ist die Teilnahme an beiden Modulen verbindlich.</p>
<p><strong>Das Seminar findet am 14. – 16.10.2009 (Modul 1) und 04. – 06.11.2009 (Modul 2) täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr statt.</strong></p>
<p><strong>Schriftliche Anmeldung bis zum 09.10.2009 erforderlich (siehe Anmeldebogen unten).</strong></p>
<p>Das Seminar selbst ist kostenfrei, allerdings erheben wir für Snacks, Getränke und Kopien einen Selbstkostenbeitrag von 5 Euro pro Modul.</p>
<p><strong>Trainerinnen</strong>:</p>
<ul>
<li>Nuran Yiğit (Diplom-Pädagogin; Projektleiterin ADNB des TBB; HAKRA-Empowerment-Trainerin)</li>
<li>Yasmina Gandouz (angehende Diplom-Sozialarbeiterin, Mitarbeiterin im Mädchentreff Bielefeld e.V., Empowerment-Trainerin)</li>
</ul>
<p><strong>Veranstalter</strong>:</p>
<ul>
<li>Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB,</li>
<li>Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin</li>
<li>HAKRA – Projektinitiative gegen Rassismus und Diskriminierung aus der People of Color Perspektive</li>
</ul>
<p><strong>Veranstaltungsort:</strong><br />
Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin<br />
An der Urania 4-10<br />
1. Etage/ Seminarraum R120<br />
10787 Berlin (Schöneberg)</p>
<p><strong>Anmeldung</strong>:<br />
Schriftlich per Post, Fax oder E-Mail:<br />
Anmeldeschluss: <strong>09.10.2009</strong></p>
<p>Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin –ADNB des TBB<br />
c/o Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg<br />
Tempelhofer Ufer 21, 10963 Berlin</p>
<p>Tel.: 030/ 61 30 53 28<br />
Fax: 030/ 61 30 43 10</p>
<p>E-Mail: adnb@tbb-berlin.de<br />
Ansprechpartnerin: Nuran Yiğit</p>
<p>Schriftliche verbindliche Anmeldung für beide Module „Stark und Selbstbewusst gegen Diskriminierung, Rassismus und Islamophobie“ unter Angabe von:</p>
<p>Name:<br />
Vorname:<br />
Anschrift, Ort:<br />
Telefon:<br />
E-Mail:<br />
Herkunft/ Migrationshintergrund:<br />
Alter:<br />
Beruf/Tätigkeit/Organisation:</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommentierte Linksammlung 08/09</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/09/29/kommentierte-linksammlung-0809/</link>
		<comments>http://www.nafisa.de/2009/09/29/kommentierte-linksammlung-0809/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 17:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Mühe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienspiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Einen schönen Artikel über den beginnenden Ramadan schrieb Alke Wirth in der taz und interviewte u.a. Silvia dazu, was der Ramadan für sie bedeutet.
Das saudische Dilemma: Um Frauen den Einzug in ehemals männlich dominierte Bereiche zu ermöglichen, wird zunehmend auf Geschlechtertrennung gesetzt, welche aber wiederum eine wirkliche Gleichstellung von Frauen in vielen Bereichen verhindert.
Frei wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Einen schönen Artikel über den beginnenden <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/fasten-gegen-den-alltagstrott/">Ramadan </a>schrieb Alke Wirth in der taz und interviewte u.a. Silvia dazu, was der Ramadan für sie bedeutet.</li>
<li>Das <a href="http://diwan-berlin.de/zeitschrift/?p=255">saudische Dilemma</a>: Um Frauen den Einzug in ehemals männlich dominierte Bereiche zu ermöglichen, wird zunehmend auf Geschlechtertrennung gesetzt, welche aber wiederum eine wirkliche Gleichstellung von Frauen in vielen Bereichen verhindert.</li>
<li>Frei wie ein Vogel fühlt sich die 17-jährige Sümmeye Engin bei ihren Flugstunden im <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/shlo/Schwerte-Steilflug-in-den-Himmel;art937,630179">Segelflugzeug</a>. Die Muslima mit Kopftuch ist eine von 30 Schülerinnen, die den Fluglehrgang absolvieren.</li>
<li>Die Architektin Sükran Altunkaynak zog es vor, statt als Architektin in der Türkei, als <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Quartiersmanagement-Wedding;art270,2864010">Quartiersmanagerin </a>in einem Berliner Problemkiez zu arbeiten und mit Gesundheits- und Bildungsprojekten vielen Kindern und Jugendlichen in der Nachbraschaft dort zu helfen, wo es Not tut und ihnen damit bessere Zukunftschancen zu ermöglichen.</li>
<li>Weit weniger Partizipation wird der <a href="http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/nachrichten/zentralschweiz/luzern/detail.htm?client_request_className=NewsItem&#038;client_request_contentOID=320495">Basketballspielerin </a>Sura El-Shawk zugestanden, die sich jetzt nach dem Willen des Deutschschweizer Basketballverbandes Probasket zwischen ihrem Kopftuch und dem Basketballspiel entscheiden soll.</li>
<li>Ein großes Interesse an den modischen Entwicklungen der <a href="http://www.zeit.de/online/2009/34/interview-modeblog-kairo?page=all">Hijabis </a>in Kairo zeigt die Ethnologin Friederike Köppe, die in einem Interview auf zeit online die verschiedenen ‚Cairo Looks’ soziologisch erklärt.<a href="http://www.epd.de/bayern/bayern_index_67781.html">http://www.epd.de/bayern/bayern_index_67781.html</a></li>
<li>Mangels Zeit im Ramadan, können wir für September leider nicht so viel bieten, außer einem Hinweis auf die <a href="http://www.nafisa.de/2009/09/25/fur-ein-offenes-europa-fur-alle-%E2%80%93-gegen-antimuslimischen-rassismus/"><strong>Demo gegen Islamfeindlichkeit</strong></a> in Berlin, zu der wir Euch dringend aufrufen möchten zu kommen, und ein <strong>gesamtgesellschaftliches Zeichen gegen diese menschverachtende Hetze</strong> zu setzen!</li>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FÜR EIN OFFENES EUROPA FÜR ALLE –   GEGEN ANTIMUSLIMISCHEN RASSISMUS</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/09/25/fur-ein-offenes-europa-fur-alle-%e2%80%93-gegen-antimuslimischen-rassismus/</link>
		<comments>http://www.nafisa.de/2009/09/25/fur-ein-offenes-europa-fur-alle-%e2%80%93-gegen-antimuslimischen-rassismus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 21:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia Horsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[3. Oktober]]></category>
		<category><![CDATA[Aiman Mazyek]]></category>
		<category><![CDATA[anti]]></category>
		<category><![CDATA[antimuslimischer Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Christine Buchholz]]></category>
		<category><![CDATA[Gegendemo]]></category>
		<category><![CDATA[GLADT]]></category>
		<category><![CDATA[Interkultureller Rat]]></category>
		<category><![CDATA[Irene Runge]]></category>
		<category><![CDATA[Islamisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Islamophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Neco Celik]]></category>
		<category><![CDATA[Omid Nouripour]]></category>
		<category><![CDATA[Pax Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Samir Fetic]]></category>
		<category><![CDATA[Ska Keller]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Tag der Deutschen Einheit laden Muslime zum „Tag der offenen Moschee“. Anlass genug für die selbst ernannte „Bürgerbewegung Pax Europa“, zu einer Kundgebung gegen die angebliche „Islamisierung“ Europas auf dem Breitscheidplatz zu mobilisieren. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Vereinen u. a. ruft zu einer Gegendemonstration gegen antimuslimischen Rassismus auf.
Nachdem Pax Europa von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Tag der Deutschen Einheit laden Muslime zum „Tag der offenen Moschee“. Anlass genug für die selbst ernannte „Bürgerbewegung Pax Europa“, zu einer Kundgebung gegen die angebliche „Islamisierung“ Europas auf dem Breitscheidplatz zu mobilisieren. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Vereinen u. a. ruft zu einer Gegendemonstration gegen antimuslimischen Rassismus auf.</p>
<p>Nachdem Pax Europa von dem geplanten Gegenprotest erfahren hat, wurde der Aufruf auf ihren Internetseiten geändert. Pax Europa spricht nun nicht mehr von einer Kundgebung gegen die „schleichende Islamisierung unserer Gesellschaft“ und gegen die „Okkupation des 3.10. als ‚Tag der offenen Moschee’“. Stattdessen wird zu einer Kundgebung „für Menschenrechte“ aufgerufen. Dieser Strategiewechsel ist nicht überraschend, denn Pax Europa versucht wie Pro Köln und ähnliche Gruppen ihr Image als Rechtspopulisten loszuwerden. Die taktisch eingesetzte Menschenrechts-Rhetorik kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Pax Europa gegen eine Minderheit in unserem Land hetzt und damit antidemokratische Propaganda betreibt (mehr <a href='http://www.nafisa.de/wp-content/uploads/2009/09/Hintergrundinformationen+zu+Pax+Europa1.pdf'>Hintergrundinformationen zu Pax Europa</a>).</p>
<p>Aufruf des Bündnisses:</p>
<p><strong>FÜR EIN OFFENES EUROPA FÜR ALLE – GEGEN ANTIMUSLIMISCHEN RASSISMUS</strong></p>
<p>Am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, laden Musliminnen und Muslime seit Jahren bundesweit zum „Tag der offenen Moschee“ ein. Dies ist der „Bürgerbewegung Pax Europa“ ein Dorn im Auge, die deshalb an diesem Tag zu einer antimuslimischen Kundgebung aufgerufen hat.</p>
<p>Wir wenden uns hiermit gegen den Versuch der „Bürgerbewegung Pax Europa“, Ängste zu schüren und Vorurteile zu verstärken. Ihre Anhängerinnen und Anhänger fantasieren den Untergang des „christlich-jüdischen Abendlandes“ durch eine „schleichende Islamisierung“ Europas herbei und stigmatisieren Musliminnen und Muslime rassistisch. Ihr Konstrukt eines exklusiv „christlich-jüdischen Abendlandes“ zielt mit kulturrassistischen Argumenten darauf ab, Musliminnen und Muslime auszugrenzen und ein Feindbild Islam aufzubauen. Wir dagegen treten für ein offenes Europa und ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen ein – unabhängig von Kultur, Religion oder Herkunft. </p>
<p>Rechtspopulistische Propaganda bildet einen geistigen Nährboden für rassistische Ausgrenzung bis hin zu gewalttätigen Übergriffen und Morden. Das aktuelle Beispiel des Mordes an der Ägypterin Marwa El-Sherbini in Dresden verdeutlicht, wohin Hass gegen Musliminnen und Muslime letztendlich führen kann.</p>
<p>Die Stadt Köln hat sich erfolgreich gegen Veranstaltungen rassistischer Gruppierungen wie „Pro Köln“ mit einem breiten Bündnis aus Zivilgesellschaft und Politik zur Wehr gesetzt. Diesem Beispiel wollen auch wir in Berlin folgen und antimuslimisch-rassistische und damit demokratiefeindliche Agitation nicht zulassen.</p>
<p>Deswegen rufen wir alle Berlinerinnen und Berliner zu einer Gegendemonstration auf! Diese beginnt am 3. Oktober um 13 Uhr am Hardenbergplatz (Bahnhof Zoologischer Garten).</p>
<p><strong>Ständige Aktualisierung: www.reachoutberlin.de  </strong></p>
<p>Um 12 Uhr findet in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein Friedensgebet mit Vertretern und Vertreterinnen verschiedener Religionsgemeinschaften für ein offenes Europa ohne Diskriminierungen statt.</p>
<p><strong>Es rufen auf:</strong></p>
<p>Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e.V.  |  Superintendent Carsten Bolz (Evangelischer Kirchenkreis Charlottenburg)  |  Christine Buchholz (MdB, DIE LINKE)  |  Neco Çelik, Regisseur  |  Dachverband der arabischen Vereine in Deutschland e.V.  |  Samir Fetic (ver.di AK Migration, stellv. Sprecher AK Grüne Muslime NRW)  |  GEW Berlin  |  GEW-Bezirksleitung Neukölln  |  GLADT (Gays &#038; Lesbians aus der Türkei e.V.)  |  Victor Grossman (Publizist)  |  Hedwig-Wachenheim-Gesellschaft e.V.  |  Initiative &#8220;Wir sind Pankow &#8211; tolerant und weltoffen&#8221;  |  Interkultureller Rat  |  Internationale Liga für Menschenrechte  |  Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. (EJJP Deutschland)  |  Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e.V.  |  Susanna Kahlefeld und Jochen Biedermann (SprecherInnen Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Neukölln)  |  Ska Keller (MdEP, Bündnis 90/Die Grünen)  |  Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Flüchtlinge, Bündnis 90/Die Grünen Berlin  |  Aiman Mazyek (ZMD, Zentralrat der Muslime in Deutschland)  |  Migrationsrat in Berlin-Brandenburg  |  Dr. Andreas Nachama (Rabbiner)  |  Nahost Komitee in der Berliner Friko  |  Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus &#8211; für Demokratie und Vielfalt (Moskito)  |  Omid Nouripour (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)  |  Reachout (Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt)  |  Prof. Dr. Werner Ruf  |  Irene Runge für Jüdischer Kulturverein Berlin e.V.  |  Klaus Staeck (Berliner Ratschlag für Demokratie, Präsident der Akademie der Künste)  |  Hanns Thomä (Beauftragter für Migration und Integration der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz)  |  ufuq.de &#8211; Jugendkultur, Medien und politische Bildung  |  Irmgard Wurdack und Ruben Lehnert (SprecherInnen DIE LINKE.Neukölln)  |  Zukunftswerkstatt Heinersdorf</p>
<p><strong>Weitere Unterstützer:</strong></p>
<p>ADNB (Antidiskriminierungsnetzwerk des Türkischen Bundes)<br />
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.<br />
AK Grüne MuslimInnen (Bündnis 90/Die Grünen)<br />
Ali Bas und Hasret Karacuban (SprecherInnen des AK Grüne MuslimInnen, Bündnis 90/Die Grünen)<br />
Marwa Al-Radwany (Initiative Grenzen-Los!)<br />
Antifaschistisches / Soziales Forum<br />
Arabischer Publizisten-Verein Deutschlands e.V (APVD)<br />
AWO Bundesverband e.V.<br />
Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Neukölln<br />
Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Berlin<br />
Fatih Cengiz / Hamburg<br />
Muhammet Cengiz / Hamburg<br />
Clear Blue Water e.V.<br />
Ali Al Dailami (Mitglied des Bundesvorstandes der Partei Die Linke, Migrationspolitischer Sprecher der Partei Die Linke)<br />
Elias Davidsson<br />
DITIB Landesverband Berlin<br />
Erzbistum Berlin (Katholische Kirche in Berlin, Brandenburg und Vorpommern)<br />
Deutschsprachiger Muslimkreis Berlin (DMK)<br />
DGB Bezirk Berlin-Brandenburg<br />
DIE LINKE.Neukölln<br />
Eckert, Albert (Erbenberater)<br />
Eine Welt der Vielfalt Berlin e.V.<br />
Fussballfans gegen Gewalt und Rassismus im Stadion<br />
Gesicht Zeigen!<br />
IGMG Landesverband Berlin<br />
Initiative Berliner Muslime (IBMUS)<br />
Inssan &#8211; für kulturelle Interaktion e.V.<br />
Institut für Medienverantwortung<br />
Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung e. V.<br />
Islamische Föderation in Berlin<br />
Ulla Jelpke (MdB, DIE LINKE)<br />
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde<br />
Dr. Wolfgang Lenk (Bündnis 90/Die Grünen, Vorsitzender des Ausschusses für Integration/Migration der BVV in Friedrichshain/Kreuzberg<br />
Arne List (Kiel)<br />
Mennonitisches Friedenszentrum Berlin (MFB) &#8211; Martina Basso, Pastorin<br />
Niema Movassat (MdB, Mitglied des Parteivorstandes DIE LINKE)<br />
Muslimische Stimmen<br />
MÜSIAD Berlin<br />
Özcan Mutlu (MdA Berlin, Bündnis 90/Die Grünen)<br />
Brigitte Ostmeyer, (Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE)<br />
Cigir Özyur<br />
Palästinensischer Studentenverein (Berlin)<br />
Dr.med. Dagmar Schatz (Ärztin, Sonthofen)<br />
S.K.E.T. (Schnelle Kulturelle Eingreiftruppe)<br />
stattweb.de<br />
Heike Steller-Gül (Pfarrerin, Islambeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln)<br />
The incredible Herrengedeck<br />
Türkisches Wissenschafts- und Technologiezentrum Berlin e.V (BTBTM e.V.)<br />
Andreas Unger<br />
Holger Werner (Kampagne Musik gegen Gewalt)<br />
Zentrum für interreligiösen Dialog Berlin-Moabit (ZiD e.V.)<br />
Zentrum für Politische Schönheit (Aktionskünstler)</p>
<p>Wenn Sie diesen Aufruf unterstützen wollen, senden Sie bitte eine Mail (mit Angabe von Organisation und Adresse) an: info@reachoutberlin.de.<br />
(Hinweis: Die UnterstützerInnenliste wird nicht moderiert)</p>
<p><strong>Programm:</strong></p>
<p>3. Oktober 2009</p>
<p> 12.00 Uhr:<br />
<strong>Friedensgebet</strong> mit Vertretern und Vertreterinnen verschiedener Religionsgemeinschaften in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche am Breitscheidplatz</p>
<p>13.00 Uhr:<br />
<strong>Auftaktkundgebung</strong> am Hardenbergplatz (Bahnhof Zoologischer Garten)</p>
<p>Es sprechen Barbara John (ehemalige Integrationsbeauftragte Berlin), Ralf Meister (Generalsuperintendent, Evangelische Kirche Berlin), Omid Nouripour (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Aiman Mazyek (Zentralrat der Muslime in Deutschland), Fatine Matarié (Dachverband der arabischen Vereine in Deutschland e.V.), Iris Hefets (Jüdische Stimme für gerechten Frieden), Christine Buchholz (MdB, Die Linke), Jürgen Schulte (GEW-Berlin), Ska Keller (MdE, Bündnis 90/Die Grünen), Tülin Duman (GLADT)</p>
<p>Vielfältiges Kulturprogramm mit Musik und Theater!<br />
(mit Sister Fa, Daad, Clear Blue Water, Trommlertrio Alpha Oularé, The Incredible Herrengedeck, Cigir Özyur, Die Sufitaverne, u.a.)</p>
<p>Der Aufruf kann hier als <a href='http://www.nafisa.de/wp-content/uploads/2009/09/Aufruf-3.Oktober.pdf'>pdf</a> abgerufen werden.</p>
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		<title>Was nach Dresden?</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/08/11/was-nach-dresden/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 19:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Mühe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Islamfeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Marwa el-Sherbiny]]></category>

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		<description><![CDATA[Verantwortung der Politik und Gesellschaft angesichts alter und neuer Formen der Menschenfeindlichkeit
Unter dieser Überschrift laden der Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten und der Arbeitskreis Grüne MuslimInnen NRW des Bündnis 90/Die Grünen zu einer Podiumsdiskussion in Berlin in das 
Centrum Judaicum
Oranienburger 28-30 Berlin
19.00 &#8211; 20.30 Uhr
13. August 2009
Folgende Fragen sollen im Zusammenhang mit dem Mord an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verantwortung der Politik und Gesellschaft angesichts alter und neuer Formen der Menschenfeindlichkeit</strong></p>
<p>Unter dieser Überschrift laden der <em>Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten</em> und der <em>Arbeitskreis Grüne MuslimInnen NRW des Bündnis 90/Die Grünen</em> zu einer Podiumsdiskussion in Berlin in das </p>
<p><strong>Centrum Judaicum<br />
Oranienburger 28-30 Berlin<br />
19.00 &#8211; 20.30 Uhr<br />
13. August 2009</strong></p>
<p>Folgende Fragen sollen im Zusammenhang mit dem Mord an Marwa El-Sherbiny in Dresden erörtert werden:</p>
<p>Haben unsere Gesellschaft, unsere Institutionen und Politiker bei der Bekämpfung des Hasses und der Diskriminierung versagt? Wird das Problem der religiös oder rassistisch bezogenen Menschenfeindlichkeit immer noch als Problem „der Anderen“ behandelt? Und wie, wenn überhaupt, soll die politische Klasse in Deutschland auf solche Vorfälle reagieren?</p>
<p>In der muslimischen Community wurden die Reaktionen auf den Mord an Marwa El-Sherbini als unausreichend angesehen, und als Zeichen für die fehlende Anerkennung von Musliminnen und Muslimen in unserem Land gedeutet. Auch jüdische Menschen haben häufig das Gefühl mit<br />
wachsenden antisemitischen Ressentiments in Deutschland allein gelassen zu sein.<br />
Wo stehen wir als Vielfaltsgesellschaft angesichts dieser Entwicklungen? Und wohin bewegen wir uns in der Zukunft?</p>
<p>Grußwort:<br />
<strong>Hasret Karacuban</strong>, AK Grüne MuslimInnen<br />
<strong>Sergey Lagodinsky</strong>, AK Jüdischer SozialdemokratInnen</p>
<p>Es diskutieren:<br />
<strong>Cem Özdemir</strong>, Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen<br />
<strong>Dr. Eva Högl</strong>, Mitglied des deutschen Bundestages, SPD<br />
<strong>Philipp Gessler</strong>, Redakteur, TAZ<br />
Moderation: <strong>Sergey Lagodinsky</strong>, Sprecher AK jüdische SozialdemokratInnen</p>
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