<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Nafisa.de &#187; Studien</title>
	<atom:link href="http://www.nafisa.de/category/studien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.nafisa.de</link>
	<description>Frauen – Gesellschaft – Islam</description>
	<lastBuildDate>Sun, 31 Jul 2011 19:55:13 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Neuerscheinung: &#8220;Der Stoff, aus dem Konflikte sind&#8221;</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/02/24/neuerscheinung-der-stoff-aus-dem-konflikte-sind/</link>
		<comments>http://www.nafisa.de/2009/02/24/neuerscheinung-der-stoff-aus-dem-konflikte-sind/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 10:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Klausing</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Cengiz Barskanmaz]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuch]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuchverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Rostock]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Berghahn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nafisa.de/?p=482</guid>
		<description><![CDATA[Im Mai 2009 soll im Transcript-Verlag ein neues Buch zum Thema Kopftuchstreit in Deutschland erscheinen. Es wäre nicht das erste Buch.
Die beiden Herausgeberinnen – Sabine Berghahn und Petra Rostock von der FU-Berlin – sind Mitglieder im Forschungteam des VEIL-Projektes in Österreich, welches die Kopftuch-Debatten, ihre ProtagonistInnen und nationale Unterschiede in den Handhabungen mit dem Kopftuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai 2009 soll im Transcript-Verlag ein neues Buch zum Thema Kopftuchstreit in Deutschland erscheinen. Es wäre nicht das erste Buch.<br />
Die beiden Herausgeberinnen – Sabine Berghahn und Petra Rostock von der FU-Berlin – sind Mitglieder im Forschungteam des <a href="http://131.130.1.78/veil/Home3/index.php?id=5,0,0,1,0,0">VEIL-Projektes</a> in Österreich, welches die Kopftuch-Debatten, ihre ProtagonistInnen und nationale Unterschiede in den Handhabungen mit dem Kopftuch in acht europäischen Ländern untersucht.</p>
<p>In der <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts959/ts959.php">Vorankündigung</a> des Verlages heißt es:</p>
<blockquote><p>Die Kontroversen um das Kopftuchverbot haben gezeigt, dass dabei um mehr als nur ein Stück Stoff gestritten wird. Vielmehr dient der Kopftuchstreit als Projektionsfläche, auf der die verschiedenen Konfliktlinien der Einwanderungsdebatten in Europa sichtbar werden. Dieses Standardwerk lässt namhafte Autorinnen und Autoren zu Wort kommen, die aus rechts-, sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive erklären, welche Werte und Prinzipien in der Auseinandersetzung um das Kopftuch zur Verhandlung stehen.<br />
Über die deutsche Debatte hinaus gibt der Band Auskunft über den Umgang mit der umstrittenen Kopfbedeckung in Österreich und der Schweiz und gewährt Einblicke in die britischen und französischen Diskussionen. </p></blockquote>
<p>Richtig gespannt auf das Buch hat mich aber erst die angebotene Leseprobe gemacht. In dem Artikel &#8220;<a href="http://www.transcript-verlag.de/ts959/ts959_1.pdf">Das Kopftuch als das Andere. Eine notwendige postkoloniale Kritik des deutschen Rechtsdiskurses</a>&#8221; untersucht Cengiz Barskanmaz die Kopftuch-Urteil deutscher Gerichte dahingehend, welches Bild vom Kopftuch diese Urteile eigentlich festlegen. Ein Zitat aus dem Artikel:</p>
<blockquote><p>Der Beitrag argumentiert, dass das Kopftuch einem westlichen kulturhegemonialen Vorverständnis unterliegt, dessen Konstruktionen von Islam und Kopftuch auf einer orientalistischen Kolonialtradition aufbauen: Mit dem ›Kopftuchurteil‹ des BVerfG fanden kolonialistisch geprägte Bilder endgültig Eingang in den juristischen Diskurs und wurden mit den nachfolgenden Landesgesetzen auch positivrechtlich verankert. Damit führt der Rechtsdiskurs zu einer Hierarchisierung der Diskursteilnehmer/innen, bei der sich die Kopftuch tragende Muslimin zwar artikuliert, aber nicht gehört und so marginalisiert wird. Daher kann der deutsche Kopftuchdiskurs ohne den historisch-analytischen Bezug auf koloniale Herrschaftsverhältnisse, orientalistische Denkmuster und den hiesigen neorassistischen Antiislamdiskurs nicht angemessen analysiert werden. </p></blockquote>
<p>Der Artikel ist wirklich lesenswert und lässt auf mehr kritische Auseinandersetzung mit der Debatte auf wissenschaftlicher Ebene hoffen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nafisa.de/2009/02/24/neuerscheinung-der-stoff-aus-dem-konflikte-sind/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Studie zu muslimischen Frauen in London, Brüssel und Turin</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/01/27/studie-zu-muslimischen-frauen-in-london-brussel-und-turin/</link>
		<comments>http://www.nafisa.de/2009/01/27/studie-zu-muslimischen-frauen-in-london-brussel-und-turin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 19:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Klausing</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Brüssel]]></category>
		<category><![CDATA[cambridge university]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtergleichheit]]></category>
		<category><![CDATA[King Baudouin Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Musliminnen in Europa]]></category>
		<category><![CDATA[muslimische Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Sara Silvestri]]></category>
		<category><![CDATA[Saudiarabien]]></category>
		<category><![CDATA[Turin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nafisa.de/?p=456</guid>
		<description><![CDATA[Relativ unbemerkt ist im letzten Jahr eine Studie zu muslimischen Frauen in Europa erschienen. Durchgeführt wurde die qualitative Studie mit Teilnehmerinnen aus London, Brüssel und Turin. Geleitet wurde sie von Dr. Sara Silvestri ((London’s City University und Cambridge University, UK)) im Auftrag der König Baudouin Stiftung in Belgien.
Für die Untersuchung wurden insgesamt 49 Frauen interviewt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Relativ unbemerkt ist im letzten Jahr eine Studie zu muslimischen Frauen in Europa erschienen. Durchgeführt wurde die qualitative Studie mit Teilnehmerinnen aus London, Brüssel und Turin. Geleitet wurde sie von Dr. Sara Silvestri ((London’s City University und Cambridge University, UK)) im Auftrag der König Baudouin Stiftung in Belgien.<br />
<div id="attachment_463" class="wp-caption alignleft" style="width: 223px"><img src="http://www.nafisa.de/wp-content/uploads/2009/01/bildschirmfoto-2009-01-27-20-18-08-213x300.jpg" alt="Europe&#039;s Muslim women: potential, aspirations and challenges Qualitative study based on interviews with Muslim women in Brussels, London and Turin (2008)." title="bildschirmfoto-2009-01-27-20-18-08" width="213" height="300" class="size-medium wp-image-463" /><p class="wp-caption-text">Europe's Muslim women: potential, aspirations and challenges Qualitative study based on interviews with Muslim women in Brussels, London and Turin (2008).</p></div><br />
Für die Untersuchung wurden insgesamt 49 Frauen interviewt. Die Studie sollte Erkenntnisse darüber liefern, inwieweit der Islam als Religion die Erfahrungen europäischer Musliminnen prägt. Die Studie hatte zum Ziel, die Stimme muslimischer Frauen, ihre Probleme und Sehnsüchte zu erforschen. </p>
<p>Die Ergebnisse der Studie lassen sich laut <a href="http://www.kingbaudouinfoundation.org/uploadedFiles/KBS-FRB/05)_Pictures,_documents_and_external_sites/14)_Summary_publications/Executive%20Summary.pdf">Zusammenfassung der Autorin</a> wie folgt formulieren:</p>
<ol>
<li>Es lässt sich keine strikte Gegenüberstellung der Einstellungen muslimischer Frauen in feministisch/modern und konservativ/zurückgeblieben vornehmen. Dies sei unzulässig, da die Befragten angaben, sich freiwillig und mit Zuneigung ihrer Religion zu widmen, gleichzeitig aber kulturalistische Interpretationen muslimischer Gemeinschaften und Führer ablehnten. </li>
<li>Die meisten der Befragten waren europäische Bürgerinnen und fühlen sich Europa, seinen Werten, Gesetzen und politischen Strukturen zugehörig, zeigten sich aber deswegen umso mehr frustriert über Diskriminierungen und Fehlrepräsentationen als unterdrückte willenlose Wesen.</li>
<li>Muslimische Frauen entwickeln laut der Studie vielfältige Potentiale, innerhalb ihrer eigenen religiösen Traditionen und Gemeinschaften Veränderungen anzustoßen.</li>
<li>Die Befragten gaben an nicht unter einschränkenden Gesetzen leben zu wollen wie es derzeit etwas in Staaten wie Iran oder Saudiarabien herrscht. Sie fühlten sich privilegiert in Staaten zu leben, die ihre Recht auf Geschlechtergleichheit, Unterschiedlichkeit und Grundfreiheiten schütze. Sie gaben an, dies auch für ihre Kinder und zukünftige Generationen von Muslimen zu wünschen.</li>
<li>Was die Wünsche muslimischer Europäerinnen für sich und zukünftige Generationen anging, so zeigten sich die Befragten hier als gänzlich normal. Zu ihren Träumen gehört: als Individuen respektiert zu werden, in Frieden zu leben, sich integriert zu fühlen, eine gute Ausbildung zu erhalten, einen angemessenen Job zu bekommen und eine glückliche Familie zu haben. </li>
</ol>
<p>Die komplette Studie kann man <a href="http://www.kingbaudouinfoundation.org/uploadedFiles/KBS-FRB/3)_Publications/PUB_1846_MuslimWomen_03.pdf">hier</a> kostenlos herunterladen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nafisa.de/2009/01/27/studie-zu-muslimischen-frauen-in-london-brussel-und-turin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

