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	<title>Nafisa.de &#187; Silvia Horsch</title>
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	<description>Frauen – Gesellschaft – Islam</description>
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		<title>Kommentierte Linksammlung 11/09</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/12/04/kommentierte-linksammlung-1109/</link>
		<comments>http://www.nafisa.de/2009/12/04/kommentierte-linksammlung-1109/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 15:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia Horsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienspiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die guten Nachrichten zuerst:
Kein Kopftuchverbot in Rheinland-Pfälzer Schulen
Die CDU scheitert zum zweiten Mal mit einem Gesetzesentwurf
Das Muslimische Seelsorgetelefon erhält den Berliner Präventionspreis 2009. Hier ein Bericht über die Arbeit des Seelsorgetelefons in der Süddeutschen.
Preis für marokkanische Frauenorgansiation
Die Leiterin der Frauenorganisation Solidarité Féminine, Aicha Chenna, hat den mit einer Million Dollar dotierten Opus Prize erhalten. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die guten Nachrichten zuerst:</h4>
<p><a href="www.abendblatt.de/politik/article1266539/Kein-Kopftuchverbot-an-rheinland-pfaelzischen-Schulen.html">Kein Kopftuchverbot</a> in Rheinland-Pfälzer Schulen<br />
Die CDU scheitert zum zweiten Mal mit einem Gesetzesentwurf</p>
<p>Das Muslimische Seelsorgetelefon erhält den <a href="http://www.mutes.de/images/stories/content/pdf/pm/pm_10_11_09.pdf">Berliner Präventionspreis</a> 2009. Hier ein Bericht über die Arbeit des Seelsorgetelefons in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/282/495606/text/">Süddeutschen</a>.</p>
<p>Preis für <a href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-1123/i.html">marokkanische Frauenorgansiation</a><br />
Die Leiterin der Frauenorganisation Solidarité Féminine, Aicha Chenna, hat den mit einer Million Dollar dotierten Opus Prize erhalten. Ein interessanter Bericht über die Arbeit der Organisation in Marokko, die sich vor allem um junge ledige Mütter kümmert. Diese sind häufig Opfer einer Doppelmoral der Gesellschaft: &#8220;Die unverheirateten Mütter sind oft die jüngsten Töchter armer Familien vom Land. Sie werden mit sieben, acht Jahren von ihren Familien als Dienstmädchen in Haushalte in der Stadt verkauft&#8221;, erklärt Chenna.</p>
<p>Juristin <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/916/492275/text/5/">gegen Zwangsheirat</a><br />
Die Juristin Filiz Sütcü berät und vertritt zwangsverheiratete Frauen. Im Unterschied zu viele anderen, die über Zwangsheirat sprechen, macht sie deutlich, dass die Ursachen nicht in der Religion, sondern in bestimmten über Generationen weitergegebenen Traditionen liegen: &#8220;Das war bei uns schon immer so!&#8221;</p>
<h4>Prozess und Urteil zum Mord an Marwa el-Sherbini</h4>
<p><a href="http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/mordaufruf-eines-wirrkopfes/">Eine Meldung und ihre Geschichte:</a><br />
Ganz offenbar waren einige Medien erleichtert, im Zusammenhang mit dem Prozess gegen den Mörder von Marwa al-Sherbini endlich wieder über Muslime als Täter berichten zu können: Der Mordaufruf eines Scheichs veranlasste zu kostspieligen Sicherheitsmaßnahmen. Nur &#8211; kein Mensch kennt den Scheich&#8230;</p>
<p>Mit dem Widerspruch, dass die Drohungen des späteren Mörders Alex W. unbeachtet blieben, der Aufruf eines unbedeutenden Dorfscheichs aus der ägyptischen Provinz aber zum Anlass für massive Sicherheitsvorkehrungen wird, beschäftigt sich Esther Saoub, <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1068421/">ARD Studio Kairo</a>.<br />
<a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14495"></p>
<p>Das Urteil ist gesprochen &#8211; doch der Hass bleibt</a><br />
Maryam Dagmar Schatz berichtet über die Aktivitäten islamfeindlicher Webseiten und deren &#8220;Ortsgruppen&#8221; und macht deutlich, dass der Kampf gegen Islamfeindlichkeit mit dem Urteil gegen den Mörder von Marwa el-Sherbiniy gerade erst begonnen hat.</p>
<h4>Rassismus/Islamfeindlichkeit</h4>
<p>Eine <a href="http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/europa-der-vorurteile/">Studie zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Europa</a> zeigt: Die Zustimmung zu islamfeindlichen Einstellungen ist in allen europäischen Ländern hoch. Ursachen sind nach Ansicht der Wissenschaftler autoritäre Einstellungen, ein subjektives Gefühl der Bedrohung durch Fremde und die Zurückweisung von kultureller Unterschiedlichkeit.</p>
<p>Interview mit <a href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-1117/i.html">Kay Sokolowsky</a>: Rassismus im Gewand der Islamkritik<br />
Sokolowsky über sein Buch &#8220;Feindbild Moslem&#8221;: &#8220;Alt ist der Fremdenhass, der sich hier manifestiert. Neu sind die scheinaufgeklärten Gründe, mit denen er sich auftakelt.&#8221; Die Wachsende Islamfeindlichkeit habe längst gesellschaftliche Folgen. </p>
<p>Alltagsrassismus: Berichte von Potsdamer MigrantInnen über ihre <a href="www.opferperspektive.de/Dokumente/Publikationen/Alltagsrassismus/889.html">Erfahrungen im Alltag</a> &#8211; wie Pöbeleien auf der Straße, Diskriminierung in der Schule</p>
<p>Meldungen über Übergriffe:<br />
Eine 13-jährige Türkin wurde<a href="http://www.morgenweb.de/region/ludwigshafen/artikel/20091107_srv0000004999463.html"> in der S-Bahn angepöbelt</a> &#8211; Fahrgäste griffen ein.<br />
Eine muslimische Studentin wurde in Göttingen <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/kopftuch-bedeutete-schlaege/">wegen ihres Kopftuchs von vier Männern angegriffen</a>, geschlagen und getreten. In diesem Fall griff niemand ein.</p>
<h4>Islam in den Medien</h4>
<p>Ein bereits etwas älterer Link, der aber an Aktualität nicht verloren hat: Aufzeichnung eines <a href="http://video.tu-clausthal.de/film/176.html">Vortrags von Dr. Sabine Schiffer</a>, Leiterin des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen, über die Darstellung des Islams in den Medien.</p>
<h4>Integration und Dialog</h4>
<p><a href="http://oe1.orf.at/inforadio/114933.html?filter=5">Navid Kermani</a> richtet sich gegen die Konstruktion eines &#8220;Wir&#8221;, das andere ausschließt: &#8220;&#8216;Wir&#8217; müssen den Dialog mit den Muslimen führen, sagen die Gutwilligen. Das ist löblich, nur bedeutet das für etwa drei Millionen Menschen in Deutschland, dass sie den Dialog mit sich selbst führen müssten.&#8221; </p>
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		<title>Benefizkonzert gegen weibliche Genitalverstümmelung</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/11/20/benefizkonzert-gegen-weibliche-genitalverstummelung/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 11:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia Horsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Benefizkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Beschneidung]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>

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		<description><![CDATA[am Donnerstag dem 26.11.2009, 19:00
in der Werkstatt der Kulturen
KONZERT + FILM + DISKUSSION
Sister Fa und Band &#038; Gäste &#8211; Maneko, Daveman, Louis Jean, Blow P und weitere
Gegen Genitalverstümmelung
Der Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung ist noch lange nicht zu Ende, denn in Afrika sind jährlich drei Millionen Mädchen von diesem Eingriff bedroht. Auch in vielen Dörfern Senegals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>am Donnerstag dem 26.11.2009, 19:00<br />
in der Werkstatt der Kulturen</p>
<p>KONZERT + FILM + DISKUSSION<br />
Sister Fa und Band &#038; Gäste &#8211; Maneko, Daveman, Louis Jean, Blow P und weitere<br />
Gegen Genitalverstümmelung</p>
<p>Der Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung ist noch lange nicht zu Ende, denn in Afrika sind jährlich drei Millionen Mädchen von diesem Eingriff bedroht. Auch in vielen Dörfern Senegals werden jedes Jahr tausende kleine Mädchen Opfer der genitalen Beschneidung.</p>
<p>Die in Berlin lebende, senegalesische HipHop-Künstlerin Sister Fa ist eine der engagierten Aktivistinnen gegen die Verstümmelung. Als Betroffene weiß sie, worüber sie rappt, und spricht damit ihre Zuhörer mutig und direkt an. Der überwältigende Erfolg ihrer ersten Kampagne in 2008 bewegte Sister Fa zum Weitermachen.</p>
<p>Durch den Verzicht der Band auf die Gage kommt der Erlös direkt der Aufklärung von Frauen und Mädchen im Süden Senegals zugute. Unterstützt wird sie vor Ort von den westafrikanischen NGOs Tostan, Misereor und der Stiftung Umverteilen. Mitveranstalter sind piranha und die Werkstatt der Kulturen.<br />
<a href="http://www.werkstatt-der-kulturen.de/129.html?&#038;no_cache=1&#038;tx_ttproducts_pi1[backPID]=150&#038;tx_ttproducts_pi1[product]=906&#038;tx_ttproducts_pi1[cat]=159,169,170&#038;cHash=66d20ccfba"><br />
Werkstatt der Kulturen</a><br />
<a href="http://www.sisterfa.com/">Sister Fa</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>FÜR EIN OFFENES EUROPA FÜR ALLE –   GEGEN ANTIMUSLIMISCHEN RASSISMUS</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 21:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia Horsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[3. Oktober]]></category>
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		<category><![CDATA[Pax Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Tag der Deutschen Einheit laden Muslime zum „Tag der offenen Moschee“. Anlass genug für die selbst ernannte „Bürgerbewegung Pax Europa“, zu einer Kundgebung gegen die angebliche „Islamisierung“ Europas auf dem Breitscheidplatz zu mobilisieren. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Vereinen u. a. ruft zu einer Gegendemonstration gegen antimuslimischen Rassismus auf.
Nachdem Pax Europa von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Tag der Deutschen Einheit laden Muslime zum „Tag der offenen Moschee“. Anlass genug für die selbst ernannte „Bürgerbewegung Pax Europa“, zu einer Kundgebung gegen die angebliche „Islamisierung“ Europas auf dem Breitscheidplatz zu mobilisieren. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Vereinen u. a. ruft zu einer Gegendemonstration gegen antimuslimischen Rassismus auf.</p>
<p>Nachdem Pax Europa von dem geplanten Gegenprotest erfahren hat, wurde der Aufruf auf ihren Internetseiten geändert. Pax Europa spricht nun nicht mehr von einer Kundgebung gegen die „schleichende Islamisierung unserer Gesellschaft“ und gegen die „Okkupation des 3.10. als ‚Tag der offenen Moschee’“. Stattdessen wird zu einer Kundgebung „für Menschenrechte“ aufgerufen. Dieser Strategiewechsel ist nicht überraschend, denn Pax Europa versucht wie Pro Köln und ähnliche Gruppen ihr Image als Rechtspopulisten loszuwerden. Die taktisch eingesetzte Menschenrechts-Rhetorik kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Pax Europa gegen eine Minderheit in unserem Land hetzt und damit antidemokratische Propaganda betreibt (mehr <a href='http://www.nafisa.de/wp-content/uploads/2009/09/Hintergrundinformationen+zu+Pax+Europa1.pdf'>Hintergrundinformationen zu Pax Europa</a>).</p>
<p>Aufruf des Bündnisses:</p>
<p><strong>FÜR EIN OFFENES EUROPA FÜR ALLE – GEGEN ANTIMUSLIMISCHEN RASSISMUS</strong></p>
<p>Am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, laden Musliminnen und Muslime seit Jahren bundesweit zum „Tag der offenen Moschee“ ein. Dies ist der „Bürgerbewegung Pax Europa“ ein Dorn im Auge, die deshalb an diesem Tag zu einer antimuslimischen Kundgebung aufgerufen hat.</p>
<p>Wir wenden uns hiermit gegen den Versuch der „Bürgerbewegung Pax Europa“, Ängste zu schüren und Vorurteile zu verstärken. Ihre Anhängerinnen und Anhänger fantasieren den Untergang des „christlich-jüdischen Abendlandes“ durch eine „schleichende Islamisierung“ Europas herbei und stigmatisieren Musliminnen und Muslime rassistisch. Ihr Konstrukt eines exklusiv „christlich-jüdischen Abendlandes“ zielt mit kulturrassistischen Argumenten darauf ab, Musliminnen und Muslime auszugrenzen und ein Feindbild Islam aufzubauen. Wir dagegen treten für ein offenes Europa und ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen ein – unabhängig von Kultur, Religion oder Herkunft. </p>
<p>Rechtspopulistische Propaganda bildet einen geistigen Nährboden für rassistische Ausgrenzung bis hin zu gewalttätigen Übergriffen und Morden. Das aktuelle Beispiel des Mordes an der Ägypterin Marwa El-Sherbini in Dresden verdeutlicht, wohin Hass gegen Musliminnen und Muslime letztendlich führen kann.</p>
<p>Die Stadt Köln hat sich erfolgreich gegen Veranstaltungen rassistischer Gruppierungen wie „Pro Köln“ mit einem breiten Bündnis aus Zivilgesellschaft und Politik zur Wehr gesetzt. Diesem Beispiel wollen auch wir in Berlin folgen und antimuslimisch-rassistische und damit demokratiefeindliche Agitation nicht zulassen.</p>
<p>Deswegen rufen wir alle Berlinerinnen und Berliner zu einer Gegendemonstration auf! Diese beginnt am 3. Oktober um 13 Uhr am Hardenbergplatz (Bahnhof Zoologischer Garten).</p>
<p><strong>Ständige Aktualisierung: www.reachoutberlin.de  </strong></p>
<p>Um 12 Uhr findet in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein Friedensgebet mit Vertretern und Vertreterinnen verschiedener Religionsgemeinschaften für ein offenes Europa ohne Diskriminierungen statt.</p>
<p><strong>Es rufen auf:</strong></p>
<p>Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e.V.  |  Superintendent Carsten Bolz (Evangelischer Kirchenkreis Charlottenburg)  |  Christine Buchholz (MdB, DIE LINKE)  |  Neco Çelik, Regisseur  |  Dachverband der arabischen Vereine in Deutschland e.V.  |  Samir Fetic (ver.di AK Migration, stellv. Sprecher AK Grüne Muslime NRW)  |  GEW Berlin  |  GEW-Bezirksleitung Neukölln  |  GLADT (Gays &#038; Lesbians aus der Türkei e.V.)  |  Victor Grossman (Publizist)  |  Hedwig-Wachenheim-Gesellschaft e.V.  |  Initiative &#8220;Wir sind Pankow &#8211; tolerant und weltoffen&#8221;  |  Interkultureller Rat  |  Internationale Liga für Menschenrechte  |  Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. (EJJP Deutschland)  |  Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e.V.  |  Susanna Kahlefeld und Jochen Biedermann (SprecherInnen Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Neukölln)  |  Ska Keller (MdEP, Bündnis 90/Die Grünen)  |  Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Flüchtlinge, Bündnis 90/Die Grünen Berlin  |  Aiman Mazyek (ZMD, Zentralrat der Muslime in Deutschland)  |  Migrationsrat in Berlin-Brandenburg  |  Dr. Andreas Nachama (Rabbiner)  |  Nahost Komitee in der Berliner Friko  |  Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus &#8211; für Demokratie und Vielfalt (Moskito)  |  Omid Nouripour (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)  |  Reachout (Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt)  |  Prof. Dr. Werner Ruf  |  Irene Runge für Jüdischer Kulturverein Berlin e.V.  |  Klaus Staeck (Berliner Ratschlag für Demokratie, Präsident der Akademie der Künste)  |  Hanns Thomä (Beauftragter für Migration und Integration der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz)  |  ufuq.de &#8211; Jugendkultur, Medien und politische Bildung  |  Irmgard Wurdack und Ruben Lehnert (SprecherInnen DIE LINKE.Neukölln)  |  Zukunftswerkstatt Heinersdorf</p>
<p><strong>Weitere Unterstützer:</strong></p>
<p>ADNB (Antidiskriminierungsnetzwerk des Türkischen Bundes)<br />
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.<br />
AK Grüne MuslimInnen (Bündnis 90/Die Grünen)<br />
Ali Bas und Hasret Karacuban (SprecherInnen des AK Grüne MuslimInnen, Bündnis 90/Die Grünen)<br />
Marwa Al-Radwany (Initiative Grenzen-Los!)<br />
Antifaschistisches / Soziales Forum<br />
Arabischer Publizisten-Verein Deutschlands e.V (APVD)<br />
AWO Bundesverband e.V.<br />
Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Neukölln<br />
Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Berlin<br />
Fatih Cengiz / Hamburg<br />
Muhammet Cengiz / Hamburg<br />
Clear Blue Water e.V.<br />
Ali Al Dailami (Mitglied des Bundesvorstandes der Partei Die Linke, Migrationspolitischer Sprecher der Partei Die Linke)<br />
Elias Davidsson<br />
DITIB Landesverband Berlin<br />
Erzbistum Berlin (Katholische Kirche in Berlin, Brandenburg und Vorpommern)<br />
Deutschsprachiger Muslimkreis Berlin (DMK)<br />
DGB Bezirk Berlin-Brandenburg<br />
DIE LINKE.Neukölln<br />
Eckert, Albert (Erbenberater)<br />
Eine Welt der Vielfalt Berlin e.V.<br />
Fussballfans gegen Gewalt und Rassismus im Stadion<br />
Gesicht Zeigen!<br />
IGMG Landesverband Berlin<br />
Initiative Berliner Muslime (IBMUS)<br />
Inssan &#8211; für kulturelle Interaktion e.V.<br />
Institut für Medienverantwortung<br />
Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung e. V.<br />
Islamische Föderation in Berlin<br />
Ulla Jelpke (MdB, DIE LINKE)<br />
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde<br />
Dr. Wolfgang Lenk (Bündnis 90/Die Grünen, Vorsitzender des Ausschusses für Integration/Migration der BVV in Friedrichshain/Kreuzberg<br />
Arne List (Kiel)<br />
Mennonitisches Friedenszentrum Berlin (MFB) &#8211; Martina Basso, Pastorin<br />
Niema Movassat (MdB, Mitglied des Parteivorstandes DIE LINKE)<br />
Muslimische Stimmen<br />
MÜSIAD Berlin<br />
Özcan Mutlu (MdA Berlin, Bündnis 90/Die Grünen)<br />
Brigitte Ostmeyer, (Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE)<br />
Cigir Özyur<br />
Palästinensischer Studentenverein (Berlin)<br />
Dr.med. Dagmar Schatz (Ärztin, Sonthofen)<br />
S.K.E.T. (Schnelle Kulturelle Eingreiftruppe)<br />
stattweb.de<br />
Heike Steller-Gül (Pfarrerin, Islambeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln)<br />
The incredible Herrengedeck<br />
Türkisches Wissenschafts- und Technologiezentrum Berlin e.V (BTBTM e.V.)<br />
Andreas Unger<br />
Holger Werner (Kampagne Musik gegen Gewalt)<br />
Zentrum für interreligiösen Dialog Berlin-Moabit (ZiD e.V.)<br />
Zentrum für Politische Schönheit (Aktionskünstler)</p>
<p>Wenn Sie diesen Aufruf unterstützen wollen, senden Sie bitte eine Mail (mit Angabe von Organisation und Adresse) an: info@reachoutberlin.de.<br />
(Hinweis: Die UnterstützerInnenliste wird nicht moderiert)</p>
<p><strong>Programm:</strong></p>
<p>3. Oktober 2009</p>
<p> 12.00 Uhr:<br />
<strong>Friedensgebet</strong> mit Vertretern und Vertreterinnen verschiedener Religionsgemeinschaften in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche am Breitscheidplatz</p>
<p>13.00 Uhr:<br />
<strong>Auftaktkundgebung</strong> am Hardenbergplatz (Bahnhof Zoologischer Garten)</p>
<p>Es sprechen Barbara John (ehemalige Integrationsbeauftragte Berlin), Ralf Meister (Generalsuperintendent, Evangelische Kirche Berlin), Omid Nouripour (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Aiman Mazyek (Zentralrat der Muslime in Deutschland), Fatine Matarié (Dachverband der arabischen Vereine in Deutschland e.V.), Iris Hefets (Jüdische Stimme für gerechten Frieden), Christine Buchholz (MdB, Die Linke), Jürgen Schulte (GEW-Berlin), Ska Keller (MdE, Bündnis 90/Die Grünen), Tülin Duman (GLADT)</p>
<p>Vielfältiges Kulturprogramm mit Musik und Theater!<br />
(mit Sister Fa, Daad, Clear Blue Water, Trommlertrio Alpha Oularé, The Incredible Herrengedeck, Cigir Özyur, Die Sufitaverne, u.a.)</p>
<p>Der Aufruf kann hier als <a href='http://www.nafisa.de/wp-content/uploads/2009/09/Aufruf-3.Oktober.pdf'>pdf</a> abgerufen werden.</p>
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		<title>Kommentierte Linksammlung 07/09</title>
		<link>http://www.nafisa.de/2009/07/31/kommentierte-linksammlung-0709/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia Horsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenmord]]></category>
		<category><![CDATA[Ethar Kamal El-Katatney]]></category>
		<category><![CDATA[Hilal Sezgin]]></category>
		<category><![CDATA[Iman Attia]]></category>
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		<category><![CDATA[Marwa el-Sherbini]]></category>
		<category><![CDATA[Nadia El-Awady]]></category>
		<category><![CDATA[Natalya Estemirova]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Heinz Reinders]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtteilmütter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die guten Nachrichten zuerst: Mahinur Özdemir, die erste Politikerin mit Kopftuch in der EU, legt ihren Amtseid ab und wird mit standing ovations im EU-Parlament begrüßt.
Die Ägypterin Dr. Nadia El-Awady wurde zur Vorsitzenden des Weltverbands der Wissenschaftsjournalisten ernannt, der offenbar lieber auf Qualifikationen als auf ein Kopftuch achtet.
Und noch eine ägyptische Journalistin war erfolgreich: Ethar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Die guten Nachrichten zuerst: Mahinur Özdemir, die erste Politikerin mit Kopftuch in der EU, legt ihren Amtseid ab und wird mit <a href="http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/10045.html?L=.html.html">standing ovations</a> im EU-Parlament begrüßt.</li>
<li>Die Ägypterin Dr. Nadia El-Awady wurde zur <a href="http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/10250.html?L=.html.html.html">Vorsitzenden des Weltverbands der Wissenschaftsjournalisten</a> ernannt, der offenbar lieber auf Qualifikationen als auf ein Kopftuch achtet.</li>
<li>Und noch eine ägyptische Journalistin war erfolgreich: <a href="http://www.thedailynewsegypt.com/article.aspx?ArticleID=23249">Ethar Kamal El-Katatney</a> hat den CNN’s MultiChoice African Journalist Award für ihren Artikel “The Business of Islam” gewonnen.</li>
<li>Einige Wochen nach dem <a href="http://www.nafisa.de/medienanalyse/der-mord-an-marwa-el-sherbini-%E2%80%93-verschleierungen-und-versaumnisse/">Mord an Marwa el-Sherbini</a> wird das Problem der Islamfeindlichkeit in Deutschland etwas breiter diskutiert. Hier ein Debattenbeitrag von Hilal Sezgin in der taz: <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/das-reine-deutsche-gewisse">Das reine deutsche Gewissen</a>. Zu den Versäumnissen von Politik und Medien findet sich ein lesenswerter Beitrag in der <a href="http://www.wsws.org/de/2009/jul2009/marw-j21.shtml">World Socialist Web Site</a>, der auch die Frage stellt, was gewesen wäre, wenn&#8230;</li>
<li>Interessant sind vor allem die Beiträge von Wissenschaftlern. Hier ein <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=in&#038;dig=2009%2F07%2F08%2Fa0060&#038;cHash=22c9b1394">Interview </a>(bereits vom 08.07.) mit der Berliner Forscherin Iman Attia &#8211; wieder in der taz, die sich dem Thema Islamfeindlichkeit unter den großen Tageszeitungen bisher am intensivsten gewidmet hat.</li>
<li>Nochmal die taz: Diesmal im <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/seit-dem-mord-reden-wir-offener/">Interview mit Kübra Yücel</a>, Studentin der Politikwissenschaft, Journalistin und Bloggerin über die Erfahrungen kopftuchtragender Frauen in Deutschland und den Umgang mit Islamophobie.</li>
<li>Lokale Solidaritätsbekundungen gab es auch außerhalb von Dresden: Erlanger Bürger setzten mit einem <a href="http://www.erlanger-nachrichten.de/artikel.asp?art=1057997&#038;kat=19&#038;man=3">Schweigemarsch </a>ein Zeichen gegen Rassismus und Islamfeindichkeit.</li>
<li>Am 15.7. wurde die tschetschenische Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Natalya Estemirova entführt und ermordet. Sie war Mitarbeiterin der Menschenrechtsorganisation Memorial, die sich mit Morden und Entführungen in Tschetschenien beschäftigt. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=H4cgvLWx6tc">Hier</a> eine Ehrung von Human Rights Watch. Die Beisetzung mit <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-44516-5.html">Totengebet</a> fand am Abend des darauffolgenden Tages statt. </li>
<li>Nach dem Aufenthaltsgesetz haben Ausländer beim Scheitern einer Ehe vor Ablauf von zwei Jahren dennoch Anspruch auf <a href="<a href="http://www.justizportal-bw.de/servlet/PB/menu/1244305/index.html?ROOT=1197412">Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis</a>, wenn es zur Vermeidung einer besonderen Härte erforderlich ist. In diesem Fall wollte ein Mann seine Frau seine Vorstellungen von einer muslimischen Ehefrau durch physischen und psychischen Druck aufzwingen, weshalb sich die Frau von ihm trennte. Schade nur, dass sie ihr Recht auf eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis erst von einem Gericht zugesprochen bekam und nicht gleich von den zuständigen Behörden erhielt.
</li>
<li>Eine Idee aus Rotterdam wird in Neukölln umgesetzt: <a href="http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/die-frauen-mit-dem-roten-schal--17297907.html">Stadtteilmütter</a>, Migrantinnen aus den verschiedensten Herkunftsländern, werden geschult und engagieren sich u.a. in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und Suchtvorbeugung. Eine davon: Djamila Boumekik, die wegen einer nicht anerkannten Ausbildung und ihres Kopftuchs keinen Platz im Berufsleben fand, kann nun ihre Fähigkeiten für andere einsetzen.</li>
<li>Die Universität Würzburg gab die Ergebnisse einer <a href="http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/junge-tuerk-1/">Studie zu türkischen Mädchen</a> in Deutschland bekannt. Ein Ergebnis ist, dass die Mädchen selbstbewusster und integrierter sind, als bisher angenommen. So gaben 77 Prozent der befragten Mädchen an, dass sie sich beim Thema Traumberuf nicht von den Eltern reinreden lassen. Streit um die Berufswahl scheint es ohnehin selten zu geben. Nur jeweils zwölf Prozent der Mädchen und Jungen berichten, wegen dieses Themas sehr häufig mit den Eltern zu streiten.</li>
<li>Laut <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/796/481269/text/">Aussagen der zuständigen Polizei </a>rechtfertigte ein afghanischstämmiger Münchner den Mord an seiner Ex-Ehefrau mit dem Koran. Der Stellvertretende Staatsanwalt relativiert das Motiv: &#8220;Wobei Thiess die Grenzen zwischen &#8216;Ehre&#8217; und &#8216;Eifersucht&#8217; als fließend sieht. &#8216;Die Täter wollen ihre Tat oft mit hehren Motiven begründen. Dabei geht es meist um Eifersucht und darum, das Gesicht nicht zu verlieren.&#8217;&#8221; Sidigullah Fadai, Imam in Sendling, deutet die Begründung des Täters als <a href="http://http://www.sueddeutsche.de/95W38g/2976487/Mohammed-rechtfertigt-keine-Gewalt.html">Schutzbehauptung</a>, die keinerlei Grundlage im Koran oder dem Vorbild des Propheten hätte.</li>
</ul>
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		<title>neuer Artikel: Gegen die Wand</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 13:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia Horsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Gebetsraum]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtertrennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht immer ganz einfach für Frauen, in einer Moschee zu beten. Sie suchen sich den ihnen zugestandenen Platz in getrennten Räumen, hinter Wänden oder auf Emporen &#8211; und manchmal kommen sie gar nicht rein.
Über Erfahrungen muslimischer Frauen mit der Moschee, Ansichten zur Geschlechtertrennung und der daraus resultierenden Absonderung oder gar Ausschließung von Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht immer ganz einfach für Frauen, in einer Moschee zu beten. Sie suchen sich den ihnen zugestandenen Platz in getrennten Räumen, hinter Wänden oder auf Emporen &#8211; und manchmal kommen sie gar nicht rein.<br />
Über Erfahrungen muslimischer Frauen mit der Moschee, Ansichten zur Geschlechtertrennung und der daraus resultierenden Absonderung oder gar Ausschließung von Frauen aus dem Gemeindeleben schreibt Kathrin Klausing:<br />
<a href="http://www.nafisa.de/frau-und-islam/gegen-die-wand/">Gegen die Wand</a></p>
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